Dienstag, 19. September 2017

über die Streuobstwiesen

...sind wir am Sonntagnachmittag auch noch gelaufen...
...um mal nach unseren Birnen zu schauen...hier fast in der Mitte steht unser Kirschbaum, dessen Blüten dem Spätfrost zum Opfer gefallen sind, da war nicht eine dran...links dahinter der kleine Baum ist unser Birnbaum, da waren ein paar wenige Birnen dran, aber am Sonntag waren sie schon weg...da war wohl Jemand schneller als wir...sehr ärgerlich, dass manche Leute meinen, da sei Selbstbedienung...die Bäume stehen extra weit weg vom Weg, also so im Vorbeigehen passiert das nicht...einzäunen könne wir die Wiese nicht, denn es sind alles kleine Stücke, die verschiedenen Leuten gehören...der Bauer mäht sie gemeinsam ab, da reicht es, dass er um die Bäume herum fahren muß...man sieht schon, dass die vor wenigen Jahren neu gepflanzten Bäume geschnitten und gepflegt werden und dies nicht ein ungenutzter Landstrich ist...ich schreibe das hier jetzt mal so ausführlich, weil vielleicht doch manche einfach gedankenlos handeln...
...diesen Blick über die Wiesen mag ich sehr gerne...
...auf einer anderen Wiese hat der Bauer seine Kühe...die freuen sich über das saftige Gras...
...die Kleine kommt näher und schaut neugierig...
...bei den Hörnern bin ich aber doch froh, dass da ein Elektrozaun zwischen uns ist...
...das ist er nicht, der Elektrozaun ist ein mobiler und wandert mit den Kühen von Wiese zu Wiese...
...dann haben wir noch einen Schirmpilz gefunden, der ist so riesig...
...ich habe zum Vergleich mal einen Geldschein drauf gelegt, einen Cent hatten wir nicht dabei, aber der wäre auch gar nicht aufgefallen...

einen schönen Dienstag wünscht euch
                                                 

Kommentare:

  1. Ich weiß nicht, ob die Leute einfach nur gedankenlos sind. Manche machen das schon in dem Bewusstsein, dass die Obstbäume auch jemandem gehören. Meine Oma hatte z.B. in ihrem Garten direkt am Zaun einen Birnbaum stehen. Der wurde nachts regelmäßig abgeräumt.
    Sehr schöne Bilder zeigst du uns wieder! Ich bin ja ein totaler Kuh-Fan :)
    Der Pilz sieht mir nach einem Parasol aus.
    LG, Varis

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  2. Da schneidest du ein Thema an das viele Leute als Kavaliersdelikt halten.
    Jetzt schiessen die Pilze wieder aus dem Boden, das riecht man manchmal schon von weitem.
    Hätte sicher für eine Mahlzeit gereicht und die Bezahlung auch:-)
    L G Pia

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  3. Vielleicht mal ein schönes Schild malen auf Holz und in die Erde pflocken "Birnen gehören nur in meinen Mund " oder so..... Also da kann ich schon verstehen, wenn man verärgert ist. Hat man sich doch bestimmt schon auf die Ernte gefreut. Aber eine wunderschöne Gegend. Die Bilder von den Kühen gefallen mir besonders gut.
    Liebe Grüße

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  4. Es ist wirklich ärgerlich, wie manche Mitbürger sich verhalten. Wenn man sie erwischt, werden sie auch noch pampig. Der Blick über die Wiese ist wunderschön. Übrigens, den Schirmling kannst du wie ein Schnitzel panieren. Das schmeckt köstlich.
    LG
    Magdalena

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  5. wir sammeln des öfteren äpfel und birnen vom straßenrand und von alten streuobstwiesen ein. aber nur da, wo man sieht, dass sich kein mensch darum kümmert. ich sehe so oft alte obstbäume, wo unter dem baum massenweise die früchte liegen, viele schon verfault und vergammelt. das finde ich einfach nur ärgerlich und nehme mir dann das recht, die guten davon noch mitzunehmen.
    die parasolpilze sind toll, man soll sie ja wie ein schnitzel braten können. ich hab es aber noch nicht ausprobiert.
    liebe grüße
    mano

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  6. Ja, Probleme mit Diebstahl von Obst und auch Gemüse vom Feld haben hier viele Gärtnereien, Landwirte und Streuobstwiesenbesitzer. Da hatten wir letztens erst einen großen Artikel in der Zeitung. Es sind nicht die Passanten, die mal ein paar Äpfel auflesen, die vom Baum gefallen sind, und sonst eh vergammeln. Das Problem sind Leute, die gleich mit dem Auto anfahren (und endlich mal die Geländegängigkeit ihres SUV austesten wollen)und gleich den ganzen Baum abräumen oder sich mal gleich einen Korb Salat gönnen. Wenn dann die Besitzer hinzueilen, werden sie auch noch beschimpft.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  7. Wie schön und wärmend, Deine Bilder (trotz Ärgerlichkeiten)! Hier trage ich tatsächlich schon Stiefel und Wollpulli!
    Liebe Dienstagsgrüße!

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  8. Ach, die Birnen! Hier gibt es dieses Jahr so gut wie keine Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschbäume waren genauso leer wie der Walnussbaum. Zu später Frost hat die Blüten voll erwischt. Ist halt schon recht kontinental hier mitten in Deutschland. Was für eine herrliche Wiese Ihr habt mit einem Glücksblick.
    Ja, und sehr sehr schade...auf dem Weg in den Harz kämet Ihr ja fast an meiner Hüttentür vorbei...Ein Wiedersehen hätte mich ja sehr gefreut!
    Irgendwann.
    Lieben Lisagruß

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  9. Liebe Birgitt,
    im Garten des Gefährten gibt / gab es dieses Jahr auch kein einziges Stück Obst, alles erfroren. Am Wochenende waren wir in einem ca. 30 km entfernten Ort, niedriger gelegen, dort bogen sich die Äpfelbäume unter den Früchten. Das ist frech, dass Euer Obst gestohlen wurde, mit Mundraub (ein einzelnes Stück direkt vom Baum in den Mund) hat das nichts mehr zu tun, ich wäre da auch ärgerlich geworden.
    Herzlich Margot

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  10. Liebe Birgitt,

    bei mir im Garten gab es auch kein Baumobst in diesem Jahr. Ich finde es allerdings nicht so schlimm, weil das eh zuviel ist für mich. Die Obstbäume wurden von der Stadt gepflanzt, ehe sie die Gärten verpachtet hat. So habe ich zwei Mirabellen-, zwei Apfelbäume und eine Kirschbaum abbekommen. Die Sorten sind außerdem auch nicht so dolle.
    Das Einfach-Mitnehmen ist natürlich ärgerlich. Leider ist die Zeit heute so, dass manche meinen, sie können sich überall bedienen.
    Dein Schirmpilz ist ja ein prächtiges Exemplar. So einen großen habe ich erst ein einziges Mal gesehen.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  11. Liebe Birgitt,
    leider machen sich wirklich viele Leute nicht klar, dass alles irgendwie jemandem gehört und man sich nicht einfach bedienen sollte!
    Deinen Wiesen-Fernblick finde ich auch einfach wunderschön und der Pilzfund ist echt groß geraten.
    Ich hätte vermutlich keinen Zehner mit mir rumgetragen. ;-) Ich hätte vermutlich ein Bonbon genommen, das habe ich nämlich beinahe immer bei mir.
    Lieben Gruß
    moni

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  12. Scheint ja ein interessantes Projekt zu sein: Obstbäume im Einzeln zu besitzen! Habe ich bisher noch nie gehört...
    Ich glaube auch eher, dass sich die Mitmenschen nicht vorstellen können, dass der Baumbesitzer tatsächlich Interesse an seinem Obst hat. Meine Geschwister und ich können in diesem jahr auch nicht die Bäume des vaters abernten ( sind auch insgesamt über hundert Stück :-))
    LG.
    Astrid

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  13. Wie schön so ein Spaziergang zwischen Obstbäumen und Rindsviecher, liebe Birgitt. Und wie ärgerlich, dass Eure Ernte geklaut wurde. Aber wahrscheinlich haben sich die Sammler gar keine Gedanken darüber gemacht - ohne Einfriedung sind Besitzansprüche schwer durchzusetzen, nicht wahr?! Ganz liebe Grüße, Nicole

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  14. Meine Güte... Das ist ja ein Ding. Also ich gestehe, ich nasche auch von Streuobstwiesen. Aber die - wenigen - hier neu gepflanzten sind eher zur Landschafts- und (tierischen) Lebensraumgestaltung gedacht als zur Verwertung. Jedenfalls habe ich noch nie jemanden gesehen, der Obst geerntet hätte. Der Schirmpilz ist genau das, was er sein will: ein Riesenschirmpilz ;-) Liebe Grüße Ghislana

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  15. Der Blick über die geschwungenen Wiesen tut so richtig gut, einfach märchenhaft! ... und wie ich die braunen Kühe liebe... das ist aber auch eine besonders kräftige Rasse bei euch.
    Hhm, ja Parasole in der Pfanne gebraten, so lecker nussig schmecken sie! Hoffentlich habt ihr noch mehr als diesen gefunden und ein leckeres Mahl gehabt.
    Wie ärgerlich ist dieser Obstdiebstahl, besonders da es nur so wenige Früchte waren!
    Lieben Gruß Ulrike

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Ich bin erfreut und wünsche dir einen guten Tag.